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Ausschnitt aus meinem Gemälde
"Kahlenhausener -oder Judenpforte / Außenseite”

Kahlenhausener Pforte  2

Der Flurname „caldenhusen“, bedeutet kalt, rau, allerdings auch „Kelterhus“. Als Kelterhus bezeichnet man ein Haus, in dem eine Weinkelter steht. Wie überall am Rand der Stadt gab es auch hier große Weinfelder. Um 1239 ist hier ein Kelterhaus bezeugt.
Diese kleine Törchen war nur 2,75 m breit, von dem nur eine Fußgängerbrücke über die Gräben führte, hätte laut städtischer Wachtordnung von der jüdischen Gemeinde verteidigt werden müssen. Allerdings hat nie ein Angriff stattgefunden. 1424 sind die Juden auf „ewige Zeiten“ aus der Stadt ausgewiesen worden. Kurz darauf ist das Tor zugemauert worden. Das schiefwinkelige Mauerstück wurde begradigt. Der Halbturm blieb bis zum Abriss um 1890 stehen, genannt wurde er bis dahin „Judenwichhaus“ (wich = Kampf oder Streit)

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