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Gemälde
"Blick auf das Pantaleons- und das Bachtor / Innenseite”

Pantaleons_u_Bachtor

Große Bereiche innerhalb der landseitigen Mauer wurden landwirtschaftlich genutzt, insbesondere durch Weinanbau. Die Römer hatten die Reben nach Norden und auch nach Köln gebracht und daraus entwickelte sich eines der wichtigsten Handelsgeschäfte der Stadt. Wein vom Mittelrhein, der Mosel, aus dem Elsass und Südwein wurde in die Stadt gebracht, auf Qualität geprüft und von hier aus weiter verkauft. Köln war das „Weinhaus der Hanse“.
Der hiesige Wein, „Weißer sowohl als auch Roter“ war allerdings mangels guter sonniger Lagen oft recht sauer, es war der „soore Hungk“. Man musste mitunter Honig zusetzen  um ihn überhaupt trinkbar zu machen.


Ausschnitt aus meinem Gemälde
"Blick auf das Pantaleonstor und das Bachtor / Innenseite”

Blick Pantaleonstor Bachtor innen 2

Durch das Bachtor Tor floss die "Baach"(Duffesbach) in die Stadt.
Das Tor hatte ansonsten keine Verkehrsbedeutung, da keine Straße durchführte. Deswegen ist die Tordurchfahrt frühzeitig zugemauert worden.
Es gab nur eine kleine Türöffnung, durch die die Bauern Ihre Felder erreichen konnten.
Direkt hinter dem Tor war das Wasser noch sauber und es wurde Wäsche gewaschen. Daher hieß er hier auch „Wäschbach“. Danach hieß er nach den Nutzern Rotgerberbach, Blaubach, Mühlenbach, Filzengraben.

Ausschnitt aus meinem Gemälde
"Pantaleonstor / Außenseite”

Pantalionstor Aussenseite 2

Das Pantaleonstor  wurde nach der nahe gelegenen Benediktinerabtei benannt. Das Tor hatte keinerlei Verkehrsbedeutung, weil es keine Straße gab. Darum wurde es auch frühzeitig  - bis auf eine kleine Tür - zugemauert, durch die die Bauern ihre Felder erreichen konnten. Über die Gräben führte eine hölzerne Zugbrücke. Erst 1842 wurde die Durchfahrt für die „Rheinische Eisenbahn“ geöffnet. Auf der Innenseite  wurde ein Bahnhof gebaut. Von hier aus dampfte der „feurige Elias“ durch das Tor und dann zur Luxemburger Straße und weiter ins Vorgebirge. 1894 wurde das Tor abgerissen.

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